
Dem Hausberg des Hinterbergertales, dem Grimming (2.351 Meter hoch) vorgelagert, ist der Kulm, auf dem sich die größte Naturskiflugschanze der Welt befindet. Das Wort „KULM“ ist keltischen Ursprungs und bedeutet „vorgelagerter Berg“.
Die Kulmschanze wurde 1950 erbaut und u.a. durch Hubert Neuper sen. eingesprungen. Seit 1953 finden immer wieder internationale Weltcup-Veranstaltungen statt. Bis jetzt wurden 4 Skiflug-Weltmeisterschaftern in folgenden Jahren abgehalten.
Am 2. September 2004 erfolgte der offizielle Spatenstich, um die Skiflugschanze am Kulm auf den modernsten Stand zu bringen. Die ersten Umbauarbeiten betrafen den neuen Doppelsessellift, der als Aufstiegshilfe hauptsächlich die Athleten unterstützt.
Bei der FIS Skiflug WM 2006 bewährte sich erstmals das neue Starthaus direkt über der Anlaufspur als Warteraum und Imbiss-Stube für die Skiflieger.
Der Schanzenrekord von Gregor Schlierenzauer (215,5 Meter, 2009) ist mit einer Steinskulptur markiert, diese die Hauptschule Bad Mitterndorf gestaltet hat.