Home

Glücksplätze

Generell verstehen wir unter Glücksplätze jene einzigartigen Plätze, die zur Entfaltung der inneren Sensibilität und zur Selbstfindung aufgesucht werden. Diese Plätze dienen der Reise zu sich selbst.

Glücksplätze sind Plätze, die besondere Harmonie in uns hervorrufen, angenehme Erinnerungen wecken, wohltuende Gefühle entstehen oder Freude spüren lassen.

Naturplätze

Laasenweg

Der Laasenweg führt vom Thermenort Bad Mitterndorf aus am Obersdorfer Bach entlang durch eine wunderbare Aulandschaft. Nebel sind hier häufiger als andernorts in der Region. Und das verleiht dem Spaziergang am Laasenweg mitunter eine mystische Note. Der Weg führt u.a. vorbei an einem Totenfeld, in dem die Geister der Verstorbenen noch umgehen sollen.

Ödernalm

Der Weg von der Tauplitzalm zum Grundlsee führt durch das Öderntal zur Ödernalm. Der Geisterwald rechterhand macht seinem Namen nicht nur zur Gespenderstunde alle Ehre.

Grimming

Der Kalkstock des Grimming bildet den Abschluss des Steirischen Salzkammerguts zum Ennstal hin. Mit 2.351 Metern Höhe liegt er zwar nur im Mittelfeld, wirkt aber doch so mächtig, dass er früher für den höchsten Berg der Steiermark gehalten wurde und der höchste alleinstehende Berg Europas ist. Seiner, die umliegende Landschaft überragenden Gestalt gemäß, ist der Grimming eingebettet in eine reichhaltige Sagenwelt.

Kulm

Dort, wo sich seit 1950 die größte Natur-Skiflugschanze für internationale Wettbewerbe befindet, war einst ein geheiligtes Land. Abseits des Massengetriebes mögen Wanderer noch ein wenig von der alten Aura erspüren.

Sagenplätze

Kochalmweg mit Reithartl

Der Weg von Bad Mitterndorf zur Kochalm, ein leicht begehbarer Waldweg, führt vorbei am Reithartl. Sagen berichten von Begegnungen mit dem Totenheer der Wilden Jagd und manch eigenartigen Waldgeistern.

Bad Heilbrunn

Das Heilbad in Heilbrunn war vermutlich schon lange vor der Römerzeit in Gebrauch. Der Sage nach soll ein verwundetes Reh einem Jäger den Weg zu dem warmen, Leiden lindernden Wasser gewiesen haben.

Unter der römischen Herrschaft wurde die Thermalquelle zu einer Art Rehabilitationszentrum ausgebaut. Um dem heilenden Wasser nahe zu sein, ließ sich um 300 der römische Kaiser Maxentius Severus samt seinem Gefolge in der Gegend nieder. Und er blieb nicht der einzige "hohe Gast".

Grimming

Zwei "Tore" führen in die Sagenwelt des Grimming:

  • das Grimmingtor vom Ennstal und
  • das Eiserne Tor von Bad Mitterndorf her.

Die andere Welt im Berg beherbergt Schätze und Zwerge als deren Hüter. Am Berg selbst sollen immer noch zahlreiche Sagenwesen wie etwas das kleine bärtige "Grimming-Männlein" und eine "weiße Gams" leben.

Für "Freveltaten" gab es früher oft harte Strafen durch die Geister des Berges, umgekehrt wurde demütiges Verhalten der Natur gegenüber belohnt.

Lawinenstein

Der Lawinen- oder Lopernstein ist ein balkonartiger Aussichtsberg mt gutem Blick über das Land um Bad Mitterndorf einerseits und das Grundlseegebiet andererseits.

Am Berghang befinden sich mehrere Schlünde und ein Wetterloch, das fast senkrecht in die Erde hinabführt. Wirft jemand dort einen Stein hinein, so soll am selben Tag noch ein schweres Gewitter losbrechen. Heißt es.

Tauplitzer Seen

Im Bereich der Tauplitzalm befinden sich drei Seen. Direkt auf der Alm der Großsee, auf dem Weiterweg zur Leisthütten der Steirersee und der Schwarzensee.

In einer Tauplitzer Sage ist die Rede von einem alten Ort, der wegen seiner Sittenlosigkeit mit Stumpf und Stiel und sogar der Kirche in einem der Seen versunken sein soll.

Kulturplätze & Sakrale Plätz

Kirche in Bad Mitterndorf

Die Pfarrkirche von Bad Mitterndorf ist der heiligen Margarethe geweiht. Sie steht vermutlich auf einem vorchristlichen Kultplatz und ist eine der ältesten christlichen Kultstätten der Region.

Krungl

Der Ort hat einen slawischen Namen -"krongl" bedeutet "rund". Im 13. Jahrhundert heißt er Chrungil, ebenso wie der Grundlsee, der ursprünglich möglicherweise besitzrechtlich zu Krungl gehörte.

Die Ortschaft ist auf einem Gräberfeld errichtet, das zunächst den Slawen zugeordnet wurde, aber auch schon bajuwarisch sein könnte. Es kann einem Häuslbauer hier schon mal passieren, dass er beim Kelleraushub auf Knochenreste stößt. Die Gräber stammen aus der Zeit zwischen 600 und 900 nach Christus. Damals begann die Christianisierung der Region und so finden sich hier Heiden und Christen nebeneinander bestattet. Der Sage nach soll der Schmied von Krungl dereinst das Totenheer der Wilden Jagd beschlagen haben.

Kumitzberg

Schon in Urzeiten pilgerten Menschen zu diesem frei in der Landschaft stehenden Hügel - den Kumitzberg.

Auch nach Christianisierung kamen Pilgerscharen hierher. Wer sich dem katholischen Glauben verpflichtet fühlt, mag sich an die Kreuzwegstationen halten. Sonstig spirituell Interessierte können sich auch eigene Wege zum Kumitz - der Name stammt aus dem Slawischen und bedeutet schlicht "Hügel" - finden.

Teltschenalm

Hinter dem Kampl liegt die Teltschenalm. von Bad Mitterndorf aus ist sie in einem bequemen Fußmarsch Richtung Kampl erreichbar.

Auf der Alm befindet sich ein Marterl, das an jener Stelle errichtet wurde, an der im 19. Jahrhundert Maria einem Hirten erschien. Aus dem Almbereich sind noch zwei weitere Marienerscheinungen überliefert.

  • Grlücksplätze
Teltschenalm