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Frohe Ostern

w├╝nschen wir allen Lesern und Besuchern unserer Homepage.


Termine der katholischen Ostermessen 2017 und Fleischweihtermine

 

Warum feiern wir OSTERN??

Im 2. Jahrhundert nach Christi Geburt begannen die Christen, die Wiederauferstehung des Heilands zu feiern -  Seit inzwischen fast 2.000 Jahren wird im Christentum das Osterfest und damit die Auferstehung Jesu von den Toten gefeiert. Wenn auch teilweise heidnische Einfl├╝sse eine Rolle spielen, gilt Ostern als das bedeutendste Fest der Christen.

Warum wird Ostern nicht an einem bestimmten Datum gefeiert?

Warum hei├čt es "Ostern" und "Gr├╝ndonnerstag"? Und woher stammen eigentlich die Vorstellung vom Osterhasen und der Brauch, Eier zu bemalen?

Dass Ostern nicht auf ein bestimmtes Datum festgelegt ist, liegt daran, dass das Osterfest der westlichen Kirche sich an dem j├╝dischen Passahfest und an den Mondphasen orientiert. Ostersonntag ist also immer der Sonntag, der dem ersten Vollmond nach Fr├╝hlingsanfang folgt. Der fr├╝heste Zeitpunkt ist demnach der 22. M├Ąrz, der sp├Ąteste der 25. April. In der Karwoche, die am Palmsonntag beginnt, endet dann auch die am Aschermittwoch begonnene Fastenzeit, die ganze 40 Tage andauert.

 

Der Gr├╝ndonnerstag verdankt seinen Namen nicht der Farbe. Vielmehr hat sich im Laufe der Zeit der Name immer etwas ver├Ąndert. Urspr├╝nglich stammt er von dem alten Wort "greinen" ab, was so viel bedeutet wie "weinen". An diesem Tag feiern die Christen das letzte Abendmahl. Dieses verbrachte Jesus, laut der biblischen Erz├Ąhlung, mit seinen zw├Âlf J├╝ngern - trotzdem er wusste, dass einer von ihnen, Judas, ihn verraten w├╝rde. Jesus verk├╝ndete bereits, dass er sterben m├╝sse und im Himmel weiter f├╝r seine Anh├Ąnger da sein werde.

Karfreitag ist der Tag, an dem Jesus verraten und verurteilt wurde - noch am selben Abend trat er seinen Weg zur Kreuzigung an. Jesus Christus wurde vom r├Âmischen Statthalter in Jerusalem, Pontius Pilatus, zum Tod am Kreuz verurteilt.

 

Karsamstag ist die Grabesruhe, und am Ostersonntag - dem dritten Tag -, so glauben die Christen, ist Jesus wieder auferstanden. Damit zeigte er den Menschen, dass es noch ein Leben nach dem Tod gebe und dieser nicht das Ende, sondern der Anfang des ewigen Lebens bedeute. Seither ist das Osterfest eines der wichtigsten christlichen Feste.


W├Ąhrend der Fastenzeit sollen Christen in sich gehen und ├╝ber ihr Leben nachdenken. Im christlichen Glauben hat Jesus durch seinen Tod am Kreuz das Leid aller Menschen, die ihre S├╝nden bereuen, auf sich genommen. Die Menschheit sei durch Jesus erl├Âst worden.

 

Stammt der Name "Ostern" von heidnischen Br├Ąuchen? 

Die germanische G├Âttin Ostara soll den Hasen aus einem Vogel erschaffen haben.

Die Herkunft des Namens "Ostern" ist nicht ganz gekl├Ąrt. Einige vertreten die These, dass er von dem heidnischen Ostara-Fest stammt. Die Heiden waren keine Christen, sondern V├Âlker, die nicht einer Religion mit dem Glauben an einen einzigen Gott angeh├Ârten. Ostara ist der Name einer G├Âttin aus dem Altgermanischen - die "G├Âttin der Fruchtbarkeit". Andere sind der Meinung, "Ostern" k├Ânnte von der angels├Ąchsischen Fr├╝hlingsg├Âttin Eostre abgeleitet sein.

 

Dass der Name nicht aus der christlichen Tradition stammt, hat wohl den Grund, dass man so die Heiden dazu bringen wollte, sich mehr mit dem h├Âchsten aller christlichen Feste zu identifizieren. F├╝r den Osterbrauch, dass ein Hase Eier bringt, gibt es viele Erkl├Ąrungsans├Ątze.

Zum einen existierten in damaligen Religionen G├Âttinnen, deren Symbol der Hase war - wie etwa die griechische Fruchtbarkeitsg├Âttin Aphrodite und die germanische Erdg├Âttin Holda. Holdas Zeichen war nicht nur der Hase, sondern auch das Ei. Dennoch kann man nicht mit Sicherheit sagen, dass hier der Ursprung der heute bekannten Tradition liegt. 

Ebenso ist es m├Âglich, dass der Hase einer "schlechten Zeichnung" des Osterlamms entsprang und f├Ąlschlicherweise in dieser Form weiter verbreitet wurde. Oder aber es waren Protestanten, die sich damals vom katholischen Fest abgrenzen wollten und so auf die Idee kamen, einen Hasen die Eier bringen zu lassen. Vielleicht r├╝hrt es aber auch daher, dass Hasen sehr scheue Tiere und nicht oft zu sehen sind. Im Fr├╝hling sind sie jedoch aktiver und h├Ąufiger auf Feldern und in G├Ąrten unterwegs - zwangsl├Ąufig in der N├Ąhe der Menschen.

Sowohl Hase als auch Ei stehen jedenfalls f├╝r die Fruchtbarkeit und somit in Zusammenhang mit dem Fr├╝hling und dem Osterfest.

 

Warum bemalen wir Eier mit bunten Farben? 

Warum verstecken laut Osterbrauch eigentlich Hasen statt H├╝hner die Ostereier? (Quelle: Alexandra H. | Pixelio.de)

├ťber die Eier zu Ostern gibt es eine weitere Theorie, die auch ihre bunte Bemalung erkl├Ąren w├╝rde. W├Ąhrend der gesamten Karwoche ist es Christen untersagt, Eier zu essen. Von diesem Verbot lie├čen sich die H├╝hner allerdings wenig beeindrucken und legten weiterhin Eier, die zur damaligen Zeit sehr teuer und kostbar waren. Sie wurden sogar als Zahlungsmittel akzeptiert. Die ├╝bersch├╝ssigen Eier wurden gelagert und w├Ąhrend der Karwoche sch├Ân angemalt, um sie anschlie├čend weihen zu lassen und dann zu verspeisen.

 

Die Herkunft des Osterlamms ist im Gegensatz zu der des Hasen einfach zu bestimmen, da das Lamm schon sehr fr├╝h in der christlichen Geschichte auftaucht. Das Lamm steht f├╝r Wehrlosigkeit, die Unschuld Jesu und wurde schon sehr fr├╝h zu ໫religi├Âsen Anl├Ąssen geopfert. Am Osterfest schlachtete man ein Lamm und lies dessen Fleisch weihen. Zur Auferstehung am Ostersonntag war dann die erste Speise, die ein gl├Ąubiger Christ zu sich nahm, das geweihte Fleisch des Osterlamms.

 

Heute haben sich die verschiedenen Br├Ąuche untrennbar miteinander vermischt. Das Osterfeuer, welches oft zelebriert wird, hat beispielsweise ebenso wenig mit dem christlichen Glauben zu tun wie auch der Hase und die Eier. Trotz allem kennt jeder den Osterhasen, die Ostereier und das Osterlamm. Allerdings wissen gerade einmal die H├Ąlfte der Menschen um den christlichen Hintergrund und die Tatsache, dass Ostern f├╝r die gl├Ąubigen Christen ein noch bedeutenderes Fest ist als Weihnachten. Frohe Ostern!